Exkursionen und Reisen

*Kopenhagen | Mai 2024

*Exkursion nach Buenos Aires | September 2023

Anfang September hatte ich das Glück, mit dem Fachbereich Kunstgeschichte auf Reisen zu gehen. Ich habe an der Master-Exkursion teilgenommen, die in diesem Jahr nach Buenos Aires führte. Die Exkursion war eingebettet in das Seminar „Kunst und Aktivismus in Argentinien: von den 1960er Jahren bis heute“ (Dr. Lena Geuer, Prof. Kerstin Schankweiler).

*Exkursion nach Berlin ins Käthe-Kollwitz-Haus und in den Hamburger Bahnhof | Januar 2023

Nachdem im Seminar mehrere Wochen in der Gruppe anhand von Reproduktionen, kleineren Übungen und Texten über verschiedene Sprachformen der Bildenden Kunst (Grafik, Malerei, Collage, Plastik, Installation, Performance, Fotografie, Mixed Media usw.) gesprochen und diskutiert wurde, haben wir uns auf den Weg nach Berlin gemacht, um präsent mit verschiedenen künstlerischen Positionen in einen Dialog zu treten. Zunächst haben wir uns in das Käthe-Kollwitz-Museum in Berlin Charlottenburg begeben, um uns anhand verschiedener Impulse mit den ausdrucksstarken, dichten Grafiken in Bezug zu setzen. Hell-Dunkel-Untersuchungen, Körperdarstellungen und dichotomische Begriffscluster (Nähe, Distanz, Bewegung, Stille, Liebe, Hungrem Leichtsinn, Kraft, Schwäche, Wärme, Kälte … ) schärften unseren Blick auf die Bilder. Es ging darum, konzentriert und in aller Ruhe, genau hinzusehen. Anschließen haben wir die Ausstellung „Broken Music Vol.2“ im Hamburger Bahnhof besucht. Die Plurailtät künstlerischer Ausdrucksformen, die sich am Medium der Schallplatte im Zuge der Erweiterung des Kunstbegriffes abgearbeitet haben, war visuell und auditiv schlichtweg überwältigend. Sowohl  als künstlerisches Objekt in Installationen, Perfromances und Lesungen als auch auch als Gegenstand zugleich körperlosen und körperbezogenen Klangs rückte die Schallplatte als vielseitig verwobene Sprachform der Bildenen Kunst in den Fokus unserer Auseinandersetzung.

*Exkursion zur Biennale in Venedig | Juni 2022

Aller zwei Jahre begeben sich die Studierenden der TU Dresden für eine Woche in die fragile, auf Holzbalken gebaute, dem Beton trotzenden und dem Untergang geweihten Stadt Venedig. Die Exkursion zur Kunstbiennale von Venedig hat im Fachbereich Kunstpädagogik Tradition.

Im Jahr 2022 hat die italienische Kuratorin Cecilia Alemani die 59. Biennale unter den Titel eines Buches der britischen Surrealistin Leonora Carrington gestellt. THE MILK OF DREAMS verhandelt eine magische Welt von Transformationsprozessen. Für Alemani Programm: Erstmalig bestand die Ausstellung zu 90% aus Werken von weiblichen & genderneutralen Künstler*innen. Das war ein starkes Statement, dem wir uns stellten, hingaben, diskutierten und: zeichneten, staunten.

Siehe dazu auch die Fotografien der Ausstellung „Social Venice“ der Lehramtsstudierenden der TU Dresden.

*Exkursion nach Berlin zu zeitgenössischen Positionen digitaler Bildkulturen | Mai 2021

Wie / Wodurch / Warum tauchen wir in Etwas ein? Was ist/kann/muss immersive Kunst? Wie wird immersive Kunst kuratiert? vvKönnen wir im Kunstunterricht immersiv vermitteln?

Mit diesen Impulsen im Kopf haben wir uns an vier verschiedene Ausstellungsorte in Berlin begeben, an denen zeitgenössische künstlerischen Positionen vorgestellt werden, die sich postdigitalen Fragestellungen widmen. Im Haus am Lützowplatz haben wir uns eine beeindruckende Ausstellung mit dem Titel „Resonanz der Realitäten“ angesehen, in der wir spannenden AR- und VR-Arbeiten begegnet sind. Im Futurium sind wir Phänomenen von AI auf die Spur gekommen. Im KINDL haben wir uns den vibrierenden Sounds der Ausstellung „A I S T I T / coming to our senses im Maschinenhaus ausgesetzt. Im C|O Berlin haben wir uns mit den Dynamiken digitaler Bildverbreitung in der Ausstellung „SEND ME AN IMAGE. From Postcard to Social Media“ beschäftigt.

Die Exkursion fand statt als Teil von mehreren „Satellitenexkursionen“, welche im Zuge des Seminars „Kunst im Kontext. Gegenwartskunst in kuratorischer Praxis und Vermittlung erkunden“ von den Studierenden in kleinen Teams geplant wurden. Aufgrund der coronabedingten Auflagen war es uns nicht möglich, in großer Gruppe zu reisen. Deshalb haben wir uns nach eigenen Schwerpunkten an verschiedene Orte (Leipzig, Chemnitz, Berlin, Ahrenshoop) und in verschiedene Ausstellungen begeben, um uns anschließend im Seminar davon zu berichten.

Siehe dazu auch die Dokumentation des Seminars unter Lehre.

*Vermittlung to go. Kunstpädagog*innen unterwegs | Mai 2020

Im Zuge des Seminars „Zeitgenössische Modelle ästhetischer Bildung“ haben wir uns mit dem Rad zu drei Orten unterschiedlichster Facetten in Dresden begeben. Das Japanische Palais mit der Ausstellung „Die Erfindung der Zukunft“ standen dabei ebenso auf unserer Route wie der Große Garten und das Elbufer unterhalb des Blauen Wunders. Die Studierenden haben vor Ort jeweils themenbezogene Vermittlungssituationen mit ihren Kommiliton*innen durchgeführt. Die Fragen nach assoziativen Rezeptionsmethoden (Japanisches Palais), performativen Erkundungen (Großer Garten) und ortspezifischen Interventionen (Elbufer) standen im Fokus der Auseinandersetzungen.

*Exkursion nach New York | Mai 2019

Wir sind zusammen mit unseren Studierenden nach New York gereist, um uns mit einer Bandbreite an zeitgenössischen Ausstellungen und künstlerischen Positionen auseinanderzusetzen. Vor allem die wunderbar inszenierten Großplastiken von Simone Leigh im New Museum und Alicja Kwade auf dem Dach des Metrolpolitan Museums haben uns begeistert. Wir waren on- und off-site unterwegs in dieser großartigen, lauten, bunten Weltmetrolpole.

*Exkursion zur doc14 nach Kassel | Juni 2017

Um unsere Eindrücke und Erfahrungen aus Athen zu schärfen bzw. zu kontrastieren sind wir auch nach Kassel gereist. Zwei Tage auf der doc14 vergehen wir im Flug, doch waren die Auseinandersetzungen und Dialoge mit der Kunst in Athen ein wohltuender, inspririerender, vorprägender Ankerpunkt, um den vielseitigen Positionen in Kassel zu begegnen.

*Exkursion zur doc14 nach Athen | April 2017

Wir sind mit den Studierenden nach Athen gereist, um uns einen Eindruck von der doc14 zu machen. Die kuratorische Leitung der 14. documenta grenzte sich aktiv von dem geschichtlich tradierten Standort der Ausstellung in Kassel ab und öffnet sich zugunsten einer globalisierten, sich stetig im Wandel befindenden Welt. Doch nicht nur die lokale Zugehörigkeit wurden hinterfragt. Der Kurator Adam Szymczyk sah die documenta 14 als eine Ausstellung, die niemandem gehört und dennoch von allen besessen wird. Er verstand die documenta als ein „Kontinuum ästhetischer, ökonomischer, politischer und sozialer Experimente“ (Szymczyk 2017), die im Zusammenkommen und Austausch vieler Menschen zu existieren beginnt und weit über ihre zeitliche Existenz in allen Teilnehmer*innen fortgesetzt wird. Für Adam Szymczyk stand Athen repräsentativ für den gegenüber dem europäischen Norden finanziell benachteiligten globalen Süden. Das vom ‚erniedrigenden Stigma der Krise‘ gezeichnete Opfer des ‚neokolonialen und neoliberalen Schema‘ wurde zum Sinnbild für die heutigen globalen Krisen und humanitären Katastrophen, die sich während der Vorbereitungszeit der documenta 14 mit dem Krieg in Syrien noch dramatisch zuspitzte (vgl. Homepage doc14).

*Exkursion zur Performance Art Week in Venedig | Dezember 2016

Als abschließender Teil des Projekts Trilogie des Körpers fand die III VENICE INTERNATIONAL PERFORMANCE ART WEEK im Europäischen Kulturzentrum | Palazzo Mora und Palazzo Michiel in Venedig vom 10. bis 17. Dezember 2016 unter dem Schwerpunkt Fragile Body – Material Body statt. Sie bildete den Abschluss der Trilogie nach den ersten beiden Editionen Hybrid Body – Poetic Body (2012) und Ritual Body – Political Body (2014). Das der zeitgenössischen Performance-Kunst gewidmete Live-Art-Ausstellungsprojekt präsentierte in seiner dritten Ausgabe Werke von über 80 internationalen Performance-Künstlern aus der ganzen Welt, von denen einige in Zusammenarbeit mit renommierten Kulturinstitutionen und Stiftungen auftraten. Pioniere dieser Kunstdisziplin stellten aus und traten neben etablierten und aufstrebenden Künstlern auf und spiegelten Einflüsse und aktuelle Tendenzen in diesem Bereich wider. Das Projekt besteht aus einer Ausstellung von Performance-Installationen, Foto- und Videodokumentationen sowie einem lebhaften Programm mit Live-Performances, Vorträgen, Vorführungen und Treffen mit den teilnehmenden Künstlern, Forschern und Kuratoren.

Im Rahmen des Lernprogramms der VENICE INTERNATIONAL PERFORMANCE ART WEEK 2014 präsentierte PAS die theoretischen Studien „# 51 | Critical Reflection“. Ich habe an diesem Workshop teilgenommen und zusammen mit anderen Performance-interessierten Menschen die gezeigten Performances besprochen und diskutiert. Im Zuge dieser Auseinandersetzung ist ein spannendes kollaboratives Portfolio entstanden.

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